Erster Weltkrieg 1916
| Diese Webseite hat das Jahr 1916 zum Thema. Die Kriegswirtschaft ist immer mehr gefordert. |
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Im dritten Jahr des 1. Weltkriegs offenbarte sich die Kriegsmüdigkeit der Armeen. Nach dem Plan des deutschen Feldherrn Falkenhayn sollte sich das französische Heer bei Verdun ausbluten. Die Knochenmühle von Verdun forderte wie geplant Menschenopfer ohne Ende, aber auf beiden Seiten. Jede Angriffsoperation war mit großen Verlusten verbunden. So stand das französische Heer kurze Zeit am Rand der Meuterei. In Deutschland zeigte sich der Überdruß in der Marine. Auch die Zivilbevölkerung wurde immer mehr in Mitleidenschaft gezogen. Die männlichen Arbeitskräfte wurden an der Front als Kanonenfutter eingesetzt. So nahmen Frauen die Arbeitsplätze der Männer ein - der Beginn der Emanzipation. Durch den Ausfall von Einfuhren hungerten die Menschen in Deutschland. Außerdem wurden grenznahe Industriestädte wie Karlsruhe, Paris und London von Flugzeugen und Luftschiffen aus bebombt. Im Februar kapitulierte die deutsche Kolonie Kamerun einer Übermacht von Engländern und Franzosen. Nur Deutsch-Ostafrika gelang es als einzige der deutschen Überseegebiete mit Hilfe der Eingeborenen bis Kriegsende unbesiegt zu bleiben. |
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